Total flächenbündig
Viega hat die Modell-Reihe „Visign for Style 12“ des Betätigungsplatten-Programms für WC und Urinal um drei Ausführungen ergänzt. Ein serienmäßig mit ausgelieferter Einbaurahmen gewährleistet, das der Grundkörper der Betätigungseinheit in der Wand verschwinden, während die eigentliche Betätigungsplatte fliesenbündig eingesetzt wird. Der Rahmen ist in der Tiefe verstellbar und lässt sich so handelsüblichen Fliesenstärken
anpassen. Die Betätigungsplatte aus Einscheibensicherheitsglas (ESG) ist in Klar/Hellgrau, Parsol/Schwarz und Klar/Mintgrün erhältlich und bildet eine absolut ebene Fläche mit der Wand. Den Einbaurahmen gibt es außerdem als separates Set für Urinal und WC, das mit acht verschiedenen Designs aus dem Visign-Programm kombinierbar ist. Mit dem dritten Einbauset ist es möglich, die Betätigungsplatte durch passgenau zugeschnittene Fliesen, Natursteine oder Holz selbst zu gestalten.
Duschrinne: Flexible Gestaltung
Mit „TI-Line“ hat Dural jetzt ein lineares Ablaufsystem für bodengleiche Duschen, das aufgrund verschiedener Einbaurahmen unterschiedliche gestaltete Duschböden erlaubt. Zum Beispiel können in einen der Einbaurahmen passend zugeschnittene Fliesen eingelegt werden, was zu optisch durchgehende Duschböden führt. Eine andere Möglichkeit bieten einlegbare Paneele aus Corian in rot oder schwarz. Die Duschrinne lässt sich aber auch mit einer Edelstahl-Abdeckung schließen. Sie wird in fünf Ausführungen angeboten. Auch eine Eckausführung wird in Edelstahl angeboten. Ansonsten sind die Rinnen in Längen von 30, 70, 90 und 100 Zentimetern erhältlich. Aufgrund der Vielfalt bei Design und Abmessungen lässt sich das System verschiedensten Einbausituationen im privaten wie im öffentlichen Bereich optimal anpassen. Die Duschrinnen verfügen über einen integrierten Geruchsverschluss und sind einfach und schnell zu reinigen.
Klassiker aufgepeppt
Damit zeitlose Designs nicht monoton werden, tut auch der klassischen schwarzen und weißen Fliese hin- und wieder eine Auffrischung gut. Virtra hat seiner neuen Fliesenserie Siluette auf eine matte, reliefartige Oberfläche in Bambus- und Faseroptik gesetzt. Die auf den unglasierten Wandfliesen aus Feinsteinzeug erzeugten Strukturen, erzeugen auf der verlegten Fläche eine zurückhaltende Eleganz. Die Wandfliesen sind fünf mal zehn Zentimeter groß (30-mal-30 Zentimeter-Netz), die Bodenfliesen 45 mal 45 Zentimeter und beide in Schwarz, Weiß, Graphit Grau und Mink erhältlich.
Modulare Wände – schwungvolle Formen
Ob öffentliche Einrichtungen oder das private Bad: mit den Wandelementen „Moltoromo“ bietet Wedi jetzt zur Gestaltung nahezu jeder Wandform vorgefertigte Produkte an. Das Programm umfasst gerade und gerundete sowie Eckelemente unterschiedlichster Abmessungen. Außerdem sind Bauteile mit integriertem Versorgungsschacht zur Anbindung von Leitungen und Armaturen sowie Abschlussprofile einschließlich Befestigungsset für Wand und Türen verfügbar. Die Elemente bestehen aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum, der beidseitig mit Glasfasergewebe armiert und mit kunststoffvergütetem Mörtel beschichtet ist. Ohne weitere Vorbehandlung der Oberfläche kann diese demnach direkt verfliest, verputzt oder gestrichen werden. Neben ausgefallenen architektonischen Lösungen wie schlangenlinienförmigen Trennwänden, besteht der Vorteil vor allem in der schnellen Montage.
Naturstein-Fassadensystem
Stonepanels, ein neues Produkt von Rathscheck Schiefer, sind etwa 60 Zentimeter lang, je nach Steinsorte 15 bis 20 Zentimeter hoch und rund sechs Zentimeter dick. Im Gegensatz zu großformatigen Natursteinplatten werden für die Paneele handverlesene Kleinformate ausgewählt und in einem Zementmörtelbett fixiert. Übergänge bleiben dadurch in der Fläche unsichtbar, so dass ein homogener Gesamteindruck entsteht. Die Verlegung erfolgt im „Buttering-Floating-Verfahren“ nach DIN 18299, wobei Wandfläche und Paneel-Rückseite sechs bis acht Millimeter dick mit Klebemörtel beschichtet und die Paneele vollflächig in das Mörtelbett eingebettet werden. Aufgrund der frostbeständigen Eigenschaft eignen sie sich besonders für die Verwendung im Außenbereich wie für Gartenmauern oder Fassaden. Die Stonepanals werden in vier Steinarten angeboten: Orientgold, Multicolor, Blaugrau und Nordicgrau.
Enge Verbindung: Glas und Stein
Mit SGG Floatstone bietet Saint Gobain Glas jetzt ein Verbundglas nach DIN EN ISO 12543 mit Natursteinschicht an. Das Glas beeindruckt durch eine visuelle Tiefe, erzielt starke optische Effekte und ermöglicht dadurch ausgefallene Ideen für exklusive Projekte im Innenraum und ebenso an der Fassade. Vier Jahre dauerte die Entwicklung bis zur Marktreife. Es ist laut Herstellerangabe derzeit weltweit das einzige Produkt dieser Art mit Garantie. Die drei bis zehn Millimeter dünne Natursteinschicht ist fest zwischen zwei Glasscheiben aus SGG Securit, SGG Planidur, SGG Planilux oder SGG Diamant in jeweils vier Millimeter Mindeststärke eingeschlossen. SGG Floatstone muss umlaufend gerahmt werden – Punkthalterung, zweiseitige Lagerung oder Verklebung reichen beim Einbau nicht aus. Bei korrekter Lagerung garantiert die Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH fünf Jahre den Erhalt des Glas-Stein-Verbunds, die Steinstabilität, die UV-Resistenz der Folie und den Schutz vor Flächendelaminationen. Unter Flächendelaminationen versteht man eine Blasenbildung der Verbundfolie, die zum Beispiel durch Feuchtigkeit entstehen kann. Durch den umlaufenden Kantenschutz schließt dies der Hersteller aber weitestgehend aus. Aktuelle stehen fünf Varianten zur Auswahl: Onyx, Azul Imperial, Estremoz Rose, Statuario Venato und Star Galaxy. Je nach Steintyp ist zudem eine Hinterleuchtung möglich.
Hotel des Architekten
Moritz Lau-Engehausen hat das Hotel „Cêres“ im Ostseebad Binz auf Rügen nicht nur geplant und gebaut. Er ist auch der Hotelier.
Eigentlich gehörte es nicht zur Lebensplanung von Moritz Lau-Engehausen, Hotelier zu werden. Er war sein ganzes Leben lang Architekt, hat viel im Ausland gebaut. Dann spielte der Zufall Schicksal. Er wurde Eigentümer eines Grundstücks auf Rügen, dazu in bester Lage. Für ihn war klar: Dieser zentraler Standort direkt am Rondell von Binz ist für ein Hotel prädestiniert. Er wurde Bauherr und Betreiber. Wer im Ostseebad Binz bisher nur die kleinen Holzvillen an der Strandpromenade mit Zinnen und Veranden und Türmen und Erkern kennt, hat nun eine Alternative. Das dreistöckige Haus ist zeitlos elegant und bietet etwa 50 Zimmer und Suiten.
Die Ausstattung folgt einem modernen Konzept, wofür der dunkle Stabparkettboden aus Räuchereiche die Basis bildet. Die insgesamt 5500 Quadratmeter auf einem Zementestrich nach Erreichen der maximal zulässigen Restfeuchte von 2,0 CM-Prozent verlegt. Zuvor waren im Zuge der Untergrund-Vorbereitung die Scheinfugen im Estrich zu schließen. Hier eingesetzt Eporip Turbo, ein schnell aushärtendes Zwei-Komponenten Polyesterharz. Nach dem Schleifen und Absaugen des Estrichs wurde der Untergrund zunächst mit dem Primer PA grundiert und nach dem Austrocknen der Parkettkleber Adesilex PA aufgetragen. Bei diesem Produkt handelte es sich noch um einen Kunstharzklebstoff, den man neuerdings nicht mehr verwenden würde. Stattdessen werden heute sililierte Polymerklebstoffe wie Ultrabond Eco S955 1K eingesetzt. Dieses Produkt zum Beispiel ist lösemittelfrei, lässt sich gut verarbeiten und ist im Gegensatz zu anderen Polyurethanklebstoffen für die Verlegung von Räuchereiche geeignet. Abschließend wurde das Parkett geschliffen und geölt. Farbe und Maserung kommen durch diese Art der Oberflächenbehandlung besonders gut zur Geltung, sie muss aber auch gründlich und regelmäßig gepflegt werden. Das funktioniert aber selbst in einem stark frequentierten Hotel.








Diesen Artikel teilen: