Der Beitrag erinnert an einen berühmten Bundestagswitz: „Ach, Herr Kollege, bitte was äußerten Sie eben zum Problem Stadtrand und Zersiedelung?“ – „Nichts, Herr Kollege.“ – „Ja, ich weiß es – aber wie haben Sie das formuliert?“ Pardon, natürlich hat der Autor doch versucht, zu formulieren – mit einer wahren Woge von kaum noch verständlichen Latinismen und Graecismen weit über das heute üblich gewordene Maß hinaus.
Zu den Begriffen „Zersiedelung“ und „Flächenverbrauch“ herrscht im Text einige Häme. Zersiedelung ist längst ein stehender Begriff zur systemlosen Landinanspruchnahme. Das Gleiche gilt für Flächenverbrauch. Natürlich, man hätte das Wort von Anfang an um vier Buchstaben zu „Freiflächenverbrauch“ verlängern sollen, das hätte viele überflüssige Auseinandersetzungen erspart. Das wichtige Thema hätte eine bessere Behandlung verdient.
Kurt Reschke, Landschaftsarchitekt
Diese Meinung bezieht sich auf:Sinfonie der Vorstadt erschienen in: DAB 02/09, Seite 14


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