Obwohl Norman Forsters Bau in London komplett vermietet ist, fiel sein Wert von 605 auf 470 Millionen britische Pfund.
Stararchitektur bürgt in der Krise nicht für Werterhalt. Das zeigt jetzt Norman Fosters Londoner „Gurke“. Eine deutsche Fondsgesellschaft hatte den Bau 2006 erworben; im Jahr darauf wurde der Wert auf 605 Millionen britische Pfund geschätzt. Nach der jüngsten Bewertung sind es nur noch 470 Millionen. Das trifft 9 000 deutsche Anleger, die sich vor der Krise über einen Fonds an dem Gebäude beteiligt haben. Zusätzlich nahm die Fondsgesellschaft einen Kredit auf. Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen“ ist dieser jetzt höher als der anteilige Wert des Baues – und damit das Eigenkapital der Anleger aufgezehrt, obwohl der Bau nach wie vor komplett vermietet ist.



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