Also, ich habe gedacht, ich trau meinen Augen nicht. Jetzt wird die Verbandszeitschrift der Architekten nur noch zehnmal im Jahr erscheinen? Da muss man sich doch erst einmal hinsetzen. Erhaltet uns das Architektenblatt ;-) Ich hab mich immer mehr über die mitunter süffisanten Beiträge im DAB gefreut. Endlich spricht mal einer aus, was alle denken bzw. wissen. Man stelle sich vor, die Apotheken Umschau würde ihr Erscheinen reduzieren. Ein Aufschrei würde durch die Bevölkerung gehen. Und wir haben nicht genügend Geld für unsere „Postille“? Trauert mit den Redakteuren des DAB. Die gehen ja vielleicht zur Apotheken Umschau. Die zahlen wahrscheinlich besser.
Sven Erik Dethlefs, Architekt, Hamburg
Der Text hätte auch lauten können: Die weltweite Finanzkrise hat den Bausektor stark getroffen; auch beim deutschen Architekten ist das Auftragsvolumen deutlich zurückgegangen. Um den Einnahmeausfall auszugleichen, überweist
der deutsche Architekt den Kammerbeitragsanteil für Februar 2010 ausnahmsweise nicht.
Antonis Mark Antoniou, freier Architekt, Radeburg
Nur zehn statt der gewohnten zwölf DAB-Ausgaben. Das habe ich mit Bedauern einerseits, Verständnis für Verlag und Redaktion andererseits, aber auch mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Denn dies stellt eine Kürzung um ein Sechstel dar, bezogen auf das in der Kammermitgliedschaft enthaltene DAB-Abo, ohne
Kompensation durch die Kammer. Dem Deutschen Architektenblatt als einzigem bundesweitem berufsständischem Medium aller vier Fachsparten ist zu wünschen, dass die „Krise“ 2010 überwunden wird und ab dem nächsten Jahr wieder die gewohnten zwölf Ausgaben erscheinen können!
Thomas Herrgen, Landschaftsarchitekt, Frankfurt am Main
Mitteilung des Herausgebers
Zum Ausfall des Februarhefts äußerten zahlreiche Leser Bedauern. Auch wir bedauern diesen Schritt und freuen uns zugleich über das Interesse am Deutschen Architektenblatt, das Sie damit gezeigt haben. In der Januarausgabe hatten
wir darauf hingewiesen, dass im Jahr 2010 nur zehn statt zwölf Ausgaben des DAB erscheinen, um Ausfälle bei den Anzeigeneinnahmen zu kompensieren. Einige von Ihnen fragten daraufhin, ob damit nicht eine Leistung reduziert werde, die Sie mit Ihren Beiträgen bezahlen. Dies ist jedoch nicht der Fall: Die über Kammerbeiträge finanzierte Redaktionsleistung der Länderseiten bleibt erhalten; die Anzahl der Länderseiten wird in diesem Jahr auf zehn statt zwölf Hefte verteilt. Im Gesamtjahr reduziert wird allein der durch Anzeigen finanzierte Bundesteil. Eine Arbeitsgruppe der Architektenkammern prüft derzeit mögliche Wege, um den Rückgang der Anzeigeneinnahmen für den Bundesteil künftig auf andere Weise auszugleichen. Wir werden Sie auch weiterhin so umfassend und regelmäßig wie möglich mit dem Deutschen Architektenblatt informieren.
Prof. Arno Sighart Schmid,
Präsident der Bundesarchitektenkammer


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