
Museum Albertinum: Der Innenhof wird von der neuen Magazin- und Werkstatt"arche" bedeckt
Architektur fürs Publikum unsichtbar machen, damit Kunst besser sichtbar wird – mit diesem Gedanken gestaltete Volker Staab aus Berlin das Dresdner Museum Albertinum um, das acht Jahre nach dem großen Elbehochwasser jetzt wiedereröffnet wurde. Damit die damals überfluteten Depots nie wieder bedroht sind, hob Staab sie und die Museumswerkstatt auf eine luftige „Arche“: einen Brückenbau, 17 Meter über dem Innenhof des Museums. Dieses gewann aber nicht nur Flutsicherheit, sondern vor allem eine neue Haupthalle im Innenhof sowie mehr Raum für Bilder und Skulpturen. Besucher sehen von der Brücke im Museum nur die Unterseite und draußen nichts. Die dienende Architektur überlässt der Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart die Hauptrolle.


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