Wieder ist der Siegerentwurf eines Wettbewerbs am Einspruch von Bürgern gescheitert: In Heidelberg stoppte eine Mehrheit der Abstimmenden den geplanten Erweiterungsbau der Stadthalle, entworfen vom Münchener Büro Karl & Probst. Den Gegnern schmeckte der Standort zwischen Neckar und Altstadt nicht, ebenso wenig gefielen ihnen die Kosten und die Verkehrserschließung. Auch die Gestaltung fanden die Gegner zu monumental, obwohl die Architekten sie bereits nach ersten Protesten überarbeitet hatten. Ästhetische Fragen spielten aber eine geringere Rolle als bei anderen nach Bürgerprotest gescheiterten Wettbewerbs-Siegerprojekten, etwa für den Hamburger Domplatz, das Frankfurter Dom-Römer-Areal, das Dresdner Gewandhaus oder das Aachener „Bauhaus Europa“.



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