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Arno Sighart Schmid

Sehr geehrte Damen und Herren, werte Kolleginnen und Kollegen,

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am 18. September 2010 habe ich meine zweite Amtsperiode als Ihr Präsident beendet und mich nach sechs Jahren aus diesem Amt verabschiedet. Die Arbeit war für mich eine große Herausforderung, aber zugleich auch eine hohe Ehre und eine klare Verpflichtung, die mir viele positive Erfahrungen gebracht hat.

Arno Sighart Schmid, Präsident der Bundesarchitektenkammer

Die Herausforderungen, denen wir Architekten und Stadtplaner uns in den Jahren von 2004 bis 2010 gegenübersahen, waren durchaus beachtlich. So galt es, die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vor der Abschaffung zu bewahren, eine untaugliche Novelle zurückzuweisen und eine zweistufige und nunmehr praktikable Novellierung auf den Weg zu bringen.

Auch das Wettbewerbswesen konnte in intensiver Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung modernisiert werden. Es ist ein für die gesamte Architektenschaft zentrales Instrument der Nachwuchsförderung und des Berufseinstiegs junger Kolleginnen und Kollegen, aber auch der Qualitätssicherung und der Wahrung der Baukultur. Mit den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) haben wir ein zeitgemäßes Instrument, das weitgehend bundeseinheitlich diesen wichtigen Bereich regelt.

Ausbildung, Berufsanerkennung, Vergabeordnung, Architektur-Export – die Liste der Themen ließe sich lange fortsetzen. Wichtig ist mir, dass wir in der BAK einen mit Leben erfüllten Föderalismus praktizieren, bei dem der Konsens und nicht der Kompromiss auf kleinstem gemeinsamem Nenner im Vordergrund steht, und der von Kollegialität – und nicht von Konkurrenz – zwischen den Fachgruppen geprägt ist.

Meinem Nachfolger Sigurd Trommer wünsche ich von Herzen alles Gute und viel Erfolg, zum Wohle unseres geliebten Berufsstandes.

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