
Außen nach wie vor blau, technisch jetzt grüner: Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt
Auch die Deutsche Bank spart. Ihre Frankfurter Zwillingstürme sollen nach dem jetzt fast fertigen Umbau 67 Prozent weniger Heizenergie, 55 Prozent weniger Strom und dank Regenwasser-Toilettenspülung 74 Prozent weniger Wasser verbrauchen als zuvor. Die Türme waren 1979 bis 1984 nach Entwürfen von Walter Hanig, Heinz Scheid und Johannes Schmidt aus Frankfurt gebaut worden. Der Umbau nach Plänen von Mario Bellini aus Mailand ist den Türmen von außen kaum anzusehen – sie bleiben blau, heißen aber in der Banksprache jetzt „Greentowers“. Drinnen wurde die frühere Banker-Üppigkeit beim Flächenverbrauch eingeschränkt; es sollen 600 Menschen mehr dort arbeiten als vor dem Umbau. Von ihm soll auch die lokale Öffentlichkeit etwas haben. Im und am Sockel des früher recht isolierten Gebäudes gibt es ein Café, ein „virtuelles Kunst-Display“ und nicht zuletzt eine Bankfiliale.


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