
Abriss umstritten: Fassade des Hotels Silber in Stuttgart
Wer in Stuttgart Großprojekte plant, hat es derzeit nicht leicht. Das musste jetzt nach Christoph Ingenhoven auch der ortsansässige Kollege Stefan Behnisch erfahren, der im März den Wettbewerb für das Projekt „da Vinci“ gewann. Am Karlsplatz, einen halben Kilometer vom Bahnhof entfernt, sollen in zwei Blöcken rund 47 000 Quadratmeter für Ministerien, Läden, Lokale und ein Luxushotel entstehen. Hauptstreitpunkt ist hier der geplante Abriss des „Hotels Silber“, das zur Nazizeit Stuttgarter Gestapo-Zentrale war. Hiervon sollen ein Teil der Fassade und die einstigen Folterkeller bleiben; Bürger sind aber für eine Komplettbewahrung und warfen der Stadt Stuttgart auch bei diesem Thema im Dezember auf einer Bürgerversammlung „Herrschaftshaltung“ und Ähnliches vor.


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