Das Buch eignet sich nicht nur für Teilnehmer des UIA-Weltkongresses im September, sondern auch für alle anderen Tokio-Risenden und für diejenigen, die von dessen Architektur daheim im Sessel einen umfassenden Eindruck bekommen wollen. Der aus dem Buch lautet: Unterhalb der Klasse der Ikonen und individuellen Kleinbauten herrscht ein kantiger, formal schlichter internationaler Geschäftshausstil vor. Als „wunderbare Katastrophe“ bezeichnet der Autor die Stadt, und ein Großteil der abgebildeten Bauten bestätigt seinen Satz: „Städtebau, als dreidimensionale Kunstform verstanden, ist in Japan unbekannt.“
Ulf Meyer: Architekturführer Tokio. 28 €, 272 Seiten, Dom Publishers Berlin 2010


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