Was man aus einem geduckten Heim der Nachkriegszeit machen kann, zeigt das Hamburger „LichtAktivHaus“
Es war einmal eine kleine Doppelhaushälfte, erbaut in den Fünfzigerjahren in Hamburg-Wilhelmsburg. Auf ihre alten Tage ist sie nun zu Ruhm gekommen: als „LichtAktivHaus“, dem man sein Alter nicht mehr ansieht. Es gehört zu den sechs europäischen Modellhäusern des Velux-Experiments „Model Home 2020“. Die gelungene Verwandlung des engen, geduckten Hamburger Siedlerhauses in ein modernes, lichtdurchflutetes und energetisch nahezu autarkes Gebäude verdankt sich einem Studentenentwurf von Katharina Fey an der TU Darmstadt. Sie kombinierte energieeffiziente Haustechnik mit einfallsreichen Interventionen zur Wohnwertsteigerung. So wurde die große Dachfläche aufgebrochen und mit Solarpaneelen und großen Fenstern versehen; die verwinkelte Raumstruktur im Inneren wich einer luftigen, großzügigen Verknüpfung aller Bereiche. Zentrale Funktionen konnten in einen gläsernen Anbau verlagert werden, der nicht von ungefähr an ein Gewächshaus erinnert. Denn in der Gartenstadt von morgen wird nicht mehr Kohl geerntet, sondern Energie und Wärme. www.velux.com


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