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Bundesinstitut widerspricht Bundesregierung

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Die Bundesregierung will die Städtebauförderung kürzen – gegen den Rat ihrer eigenen Fachleute. Das dem Verkehrs- und Bauministerium unterstehende Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ermittelte jetzt nach der Untersuchung von 75 Förderfällen „große volkswirtschaftliche Effekte, die über das originäre Ziel der integrierten baulichen, ökonomischen und sozialen Erneuerung hinausgehen“. Die 455 Millionen Euro Bundesmittel von 2011 stoßen laut BBSR zusammen mit Geld von Ländern, Kommunen und Privaten letztlich Investitionen von 6,6 Milliarden Euro an, die wiederum zu einer Bruttowertschöpfung von 7,9 Milliarden Euro führen. 152 000 Menschen erhalten Beschäftigung für ein Jahr, was den Sozialkassen 1,6 Milliarden Euro bringt. Nicht zuletzt generiert die Städtebauförderung Steuereinnahmen von 1,6 Milliarden Euro – dreimal mehr, als der Bund hierfür ausgibt. Dieser will dennoch die schon 2011 reduzierte Förderung im Jahr 2012 nochmals um 45 Millionen Euro kürzen. Dagegen hat die Bundesarchitektenkammer in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel protestiert.

Zum Download der Studie hier

Mehr zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Städtebauförderung und zu Initiativen der Bundesarchitektenkammer hier

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