Ausstellungsbau in Berlin zu Willkür und Wirren des 20.Jahrhunderts mit Blick auf die Gedenkstätte „Topographie des Terrors“
Das Ausstellungszentrum der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung” in Berlin soll vom Vorarlberger Büro Marte.Marte gebaut werden. Die Österreicher hatten im Wettbewerb einen der beiden ersten Preise gewonnen; der andere war an das Dresdner Büro F29 gegangen. Der Entwurf von Marte.Marte sieht einen relativ weitgehenden Umbau des 1930 gebauten Deutschlandhauses am Anhalter Bahnhof vor. Markantestes Element ist ein stockwerkhohes und -breites Fenster, das zur „Topographie des Terrors“ weist, der einstigen Zentrale von SS und Gestapo. Es soll den Zusammenhang der deutschen Aggression und der anschließenden Vertreibung der Deutschen aus dem Osten verdeutlichen. In dem Zentrum geht es aber auch um die Schicksale von Vertriebenen anderer europäischer Nationen im 20. Jahrhundert.




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