Verwirrung um ein Projekt am Berliner Schloßplatz

Kontrovers diskutiert: Der leuchtende Würfel hätte den Blick auf das ehemalige Staatsratsgebäude verstellt. Deshalb wird er nun nicht gebaut.
Im Januar verkündete Thyssen-Krupp das Ergebnis seines Wettbewerbs für einen Bau am Berliner Schlossplatz – einen gläsernen Kubus des Hamburger Büros Schweger & Partner. Ende Februar verkündete Florian Mausbach, der frühere Präsident der Bundesbaudirektion: Der Ehrenvorsitzenden des Thyssen-Krupp-Aufsichtsrat, Berthold Beitz, habe im am Telefon mitgeteilt, das Projekt sei abgeblasen. „Thyssen-Krupp baut nicht vor dem Staatsratsgebäude“, hieß daraufhin die Schlagzeile der „Berliner Zeitung“. Einen Tag später meldeten die Konkurrenten vom „Tagesspiegel“: Thyssen-Krupp baue doch; Beitz sei von Mausbach völlig missverstanden worden (was dieser natürlich zurückweist). Es gebe aber im Konzern jetzt eine Neigung zum Entwurf von Chaix & Morel aus Paris mit JSWD aus Köln, die den zweiten Preis im Wettbewerb erhielten und die schon die Konzernzentrale in Essen gebaut hatten. Wer hat nun womit recht? Sobald die Nebel sich leichten, schreiben wir es hier.



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