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Umfrage 2

Erfreuliches vom Wohnungsbau

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In der jüngsten Umfrage des Münchener ifo-Instituts schätzten freischaffende Architekten ihre Aussichten für die nächsten Monate besser ein als zuvor. Der Anteil derer, die mit einer „eher günstigeren“ Auftragsentwicklung rechnen, stieg von 12 auf 16 Prozent. Zugleich sank der Anteil der Pessimisten von 19 auf 15 Prozent. Ihre gegenwärtige Lage bezeichneten 34 Prozent der Architekten als gut, dagegen 23 Prozent als schlecht. Besonders erfreulich war die Entwicklung im Wohnungsbau, vor allem bei Mehrfamilienhäusern: Im letzten Vierteljahr 2012 kamen mehr Aufträge herein als in allen Quartalen der 14 Jahre zuvor. Auch der Einfamilienhausbau wuchs deutlich. Im Gewerbebau gab es nach einem deutlichen Rückgang im Sommer und Herbst 2011 nunmehr wieder einen deutlichen Anstieg bei den Aufträgen. Nur im öffentlichen Bau kamen in den westdeutschen Bundesländern weniger Aufträge herein – im Osten jedoch mehr als zuvor. Insgesamt stieg das geschützte Bauvolumen aus den neu abgeschlossenen Verträgen im vierten Quartal 2011 um fast 50 Prozent. Die Aufträge reichten am Jahresanfang für durchschnittlich genau sechs Monate.

Text: Erich Gluch, ifo-Institut

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