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Tagung

Holzbau in der Stadt der Zukunft

Das Stuttgarter Symposium diskutiert am 13./14. Juni Chancen und Potenziale von Urbanem Holzbau. (Foto: Holz von Hier gemeinnützige GmbH)

Chancen und Potenziale des Urbanen Holzbaus werden am 13. und 14. Juni auf einem Symposium an der Universität Stuttgart erörtert. Die interdisziplinär besetzte Tagung unter Leitung von Prof. Peter Cheret, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen der Universität Stuttgart, thematisiert neben neuen Forschungsergebnissen den Stand der Technik im Holzbau, die Aspekte Stadtentwicklung und -soziologie sowie beispielhafte Architekturen.

Erwartet werden renommierte Referenten wie Prof. Hermann Kaufmann und Stefan Winter von der TU München oder Tom Kaden von Kaden Klingbeil Architekten Berlin.

Im Einfamilienhausbereich seit Jahrzehnten etabliert, ist der nachwachsende Rohstoff auch im mehrgeschossigen Wohnungs- und Objektbau über den Exotenstatus hinaus. Technisch betrachtet ist Holz ein mit Cellulosefasern bewehrter Verbundbaustoff mit großem Hohlraumanteil und deswegen das tragfähigste aller wärmedämmenden Materialien. Bei gleicher Tragfähigkeit ist es wesentlich leichter als Stahl und hat annähernd die gleiche Druckfestigkeit wie Beton, kann im Gegensatz zu diesem aber auch Zugkräfte aufnehmen. Neue baurechtliche und technische Rahmenbedingungen flexibilisieren diesen modernen Baustoff – ob in homogener oder Hybridbauweise.

Die Veranstaltung ist von der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Ingenieurkammer Baden-Württemberg als Fortbildung anerkannt. Die Teilnahme kostet 80,00 Euro (ermäßigt für Studierende 40,00 Euro). Im Beitrag enthalten sind Eintritt zu den Vorträgen, Verpflegung an beiden Tagen und ein Exemplar „Urbaner Holzbau – Chancen und Potenziale für die Stadt“. Anmeldungen sind hier oder per E-Mail symposium@ibk1.uni-stuttgart.de möglich.

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