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Gebäudeautomation Wohnen

Smarte Kooperationen

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Im Mittelpunkt der wegweisenden Fachtagung SmartHome stehen kooperative Geschäftsmodelle.

Im Mittelpunkt der wegweisenden Fachtagung SmartHome stehen kooperative Geschäftsmodelle.

Die Smart Home Fachtagung gilt als bedeutendste deutschsprachige Plattform für den branchenübergreifenden Austausch zwischen Planung, Handwerk, Industrie, Forschung und Politik zum Thema Gebäudeautomation. „Auf dem Weg zu einem gewerkeübergreifenden Verständnis und einer weiteren Integration von Architekten, Planern und Handwerk in das SmartHome-Universum“ lautet der Titel der Veranstaltung am 14. und 15. September 2015 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft.

Einen programmatischen Schwerpunkt bildet die Rolle von Architekten und Fachplanern als technologieaffine Berater für die Gestaltung smarten Wohnens. Wie viel Wissen zu smarten Produkten, Technologien und Steuerungssystemen, zu AAL, Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz ist gefragt, um den „State of the Art“ darstellen zu können? Beim zweiten Schwerpunktthema geht es um kooperative, branchenübergreifende Geschäftsmodelle als Schlüssel zum Smart Home-Markt. Anforderungen an die Partner und tragfähige Konzepte werden anhand von Best Practice Beispielen praxisnah erläutert.

Die Konferenz samt Fachausstellung in Stuttgart wird von der SmartHome Initiative Deutschland, der Clusterinitiative „SmartHome & Living“ Baden-Württemberg und dem Landesministerium für Finanzen und Wirtschaft veranstaltet.

Weitere Informationen zu den Vorträgen, Workshops und Talkrunden sowie das Anmeldeformular finden Sie hier und als Download direkt oben rechts auf dieser Seite.

Zahlreiche Fachbeiträge und Interviews rund ums smarte Wohnen finden Sie übrigens hier – in unserer stets aktualisierten und erweiterten Online-Enzyklopädie zum DABthema „Gebäudeautomation“.

 

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2 Gedanken zu “Smarte Kooperationen

  1. Bericht zur Veranstaltung vgl. Ende dieses Textes – zuvor jedoch mein Kommentar – launig bis tendenziös:

    smart home – smart city ? – … alles so schön bunt hier !

    Auf einer Fachtagung der Szene zur Markteinführung der Smart-Living-Technologie bemühte man kürzlich die Analogie des „Orchestrierens“. In diesem Stadium befände man sich nun miteinander. Zahlreiche Produkte seien vollständig ausgereift, die Netze in der Mache, es müsse alles nur noch ins Zusammenspiel gebracht werden. Anfüttern ist angesagt. Vergeblich gesucht, die Architekten – eben fortschrittsgehemmt – mal wieder. Deshalb müsse halt ein neuer Spezialist implementiert werden, der „Systemintegrator“. Er wisse wenigstens Bescheid und könne Kunden im Alltag bei – doch absehbaren – Problemen (hört, hört!) betreuen.

    Deutschland soll nicht nur Konzertbesucher sein, sondern zu denen zählen, die die Musik spielen, und möglichst auch komponieren, global. Startkapital ist genügend vorhanden. Das Bundeswirtschaftsministerium nimmt Platz an der 1. Geige, auf den Notenständern liegen „Digitale Agenda“ und „smarte Förderprogramme“.

    Naheliegende Rechtfertigungsmuster, wie im Fall zunehmender Mangelwirtschaft bei Pflegekräften (ambient assisted living – AAL) sind schnell bei der Hand: bloß „etwas gewöhnungsbedürftig“ oder ein „überschauberer Lernprozess“. Eine Kollegin brachte es im Gespräch spontan auf den Punkt: grausam und gruselig!

    Um im Bild zu bleiben, Industrie 4.0 wird transponiert: Das Internet of Things (IoT) und Big Data sind ein und derselbe Harmoniekreis. Und weil es bereits das Negativ-Image gibt, wechselt man flugs in eine neue Tonart: schön, elegant und klug – nun eben „SMART“. Das knubbelige Auto entfaltete einen gewissen Kult, der Smartphone-Akku – wie immer leer. Trotzdem, Technik mit diesem Namen kann ja nur gut sein. Alles wird dem Menschen auf die Haut geschneidert – im wahrsten Sinne – oder noch näher? Seitens Big Money ist man absolut sicher, dass wir uns verhalten, wie die berüchtigten 1000 Fliegen. Nina hielt uns, als sie in den Westen „rüber machte“ den Spiegel vor: smartie-bunte TV-Welt. Doch spätestens 2013 muss uns allen aber klar geworden sein, diese Technik verlor schon Jahre zuvor ihre Unschuld – very smart!

    Und die Architekten? Sie sollten die Schlafmützigkeit ablegen und an Standards mitwirken, statt später als „d-APP“ dazustehen mit Gratis-Haftung für Fehler eines Systemintegrators! Oder das Feld doch den typischen Machern in Goldgräbermentalität überlassen, denen mit den viel Nullen im Kopf? Hamelner Flötengedudel ist auch keine Lösung!

    Veranstaltungen zu Pro und Contra: http://www.vja.de
    Berichte über die Fachtagung: http://www.smarthome-deutschland.de
    [Text auch in Nov-Ausgabe DAB-NRW]

  2. p.s.: – für diejenigen, die sich mit der Technik und der Technologie näher befassen wollen oder müssen sei der Hinweis auf 2 Probleme gestattet, die sich dauerhaft als unlösbar erweisen (werden!):

    A) die ethisch-moralische Frage die sich bei „SMART“-everything stellt, einem der Geschäftsfelder von Big Data, hervorragend beleuchtet durch Yvonne Hofstetter in ihrem aktuellen Buch „Sie wissen alles“.

    B) die stetig sinkende Halbwertzeit dieser Technik, ihrer Bauteile, dem System-Wirrwar und ihren kurzen Produkt-Zyklen, auch noch mit ignoranter Haltung als Vorteil angepriesen.

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