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Tagungen

Wohnräume für Flüchtlinge

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Das Zelt ist keine dauerhafte Lösung: Um das Planen und Bauen adäquater Unterkünfte geht es auf Veranstaltungen in Frankfurt und Düsseldorf. (Foto: THW/Michael Mathes)

Das Zelt ist keine dauerhafte Lösung: Um das Planen und Bauen adäquater Unterkünfte geht es auf Veranstaltungen in Frankfurt und Düsseldorf. (Foto: THW/Michael Mathes)

„Planen und Bauen für eine adäquate Flüchtlingsunterbringung“ lautet das Thema eines Fachgesprächs am 4. Dezember 2015 an der Frankfurt University of Applied Sciences. Der Fokus der halbtägigen Veranstaltung des Frankfurter Forschungsinstituts für Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik soll jedoch nicht nur auf die planungsrechtlichen, (städte-)baulichen und architektonischen Aspekte einer humanen und sozialgerechten Unterbringung gerichtet sein. Auch die ökonomischen und kommunalpolitischen Rahmenbedingungen werden beleuchtet, sowohl was die Gebäudenutzung im Bestand betrifft als auch die Flächenrevitalisierung sowie die soziale Integration in Stadt und Dorf, so die Veranstalter.

Das Fachgespräch wird von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und von der Ingenieurkammer mit vier Fortbildungspunkten anerkannt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung ist bis zum 30. November 2015 erforderlich. Ausführliche Informationen zum Vortragsprogramm finden Sie hier.

Kolloquium in Düsseldorf
Auch in Nordrhein-Westfalen geht es am 9. Dezember 2015 in dem Kolloquium „Wohnraumgestaltung für Flüchtlinge“ um das drängende Thema. Im Mittelpunkt der Veranstaltung der Akademie der Landesarchitektenkammer stehen Förderangebote und Praxisbeispiele.

Um eine erfolgreiche Integration zu gestalten, will das Land keine zentralen Wohnlager oder Container-Städte errichten, sondern dezentrale Wohnquartiere auch für Flüchtlinge und Asylsuchende fördern. Das Seminar zeigt praxisnah die einzelnen Förderbausteine, deren Zusammenhänge und Kombinationsmöglichkeiten sowie planerische Gestaltungsmöglichkeiten, so die Veranstalter: Es werden sowohl Strategien für langfristige Investitionen in qualitätvollen Neubau als auch Lösungsansätze für die kurzfristige Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge im Bestand vorgestellt. Ausführliche Informationen zur Fortbildungsveranstaltung (vier Unterrichtsstunden) und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

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