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Ausstellung

Malerisches von Le Corbusier

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Le Corbusier: „Weiblicher Akt lesend“, kolorierte Zeichnung aus dem Jahr 1932. (Foto: VG Bild-Kunst, Fondation Le Corbusier)

Le Corbusier: „Weiblicher Akt lesend“, kolorierte Zeichnung aus dem Jahr 1932. (Foto: VG Bild-Kunst, Fondation Le Corbusier)

Mit der Ausstellung „Le Corbusier – Zeichnen als Spiel“ zeigt das Picasso-Museum in Münster vom 13. Februar bis zum 24. April 2016 einen der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts aus einer neuen Perspektive. 120 Zeichnungen stellen den schweizerischen Architekten als Bildenden Künstler vor und machen Querbezüge zu seinen Vorbildern Pablo Picasso und Fernand Léger sichtbar. Entstanden ist das Projekt in Kooperation mit der Pariser Fondation Le Corbusier und dem Picasso-Museum in Antibes.

Le Corbusier (1887-1965) gilt als ein Wegbereiter des modernen Städtebaus. Neben seiner Tätigkeit als Architekt und Literat blieb sein künstlerisches Schaffen von der Öffentlichkeit dagegen eher unbeachtet. Le Corbusier selbst betonte jedoch, dass seine Architektur auf seinem malerischen und zeichnerischen Werk basiere und ohne dieses nicht vorstellbar sei: „Jeder Tag meines Lebens war zu einem Teil dem Zeichnen gewidmet. Auf der Suche nach den Geheimnissen der Form habe ich unaufhörlich gezeichnet und gemalt.“ In der Ausstellung sind einige selten bis nie gezeigte Arbeiten zu sehen, so die Veranstalter. Technisch-präzise Stillleben erinnern an kubistische Werke Pablo Picassos und ausladend-schwungvolle Frauendarstellungen an die üppigen Gestalten Fernand Légers. Die Schau stellt den Zeichnungen Muscheln, Steine und Holzstücke aus Le Corbusiers privater Sammlung gegenüber, die ihm beim künstlerischen Arbeiten als Inspirationsquelle dienten.
Ausführliche Informationen über „Zeichnen als Spiel“ in Münster finden Sie hier.

 

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