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Holzbau-Bildband

Holz in der Hütte

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Holz ist schön und gesund. Außerdem sieht es gut aus. Holzhäuser fügen sich in die Landschaft ein, als wären sie natürlich gewachsen. Ob in Rahmen- oder Modulbauweise: Holzhäuser gibt es für jeden Geschmack und Geldbeutel. Ein neuer Bildband zeigt die schönsten Gebäude. 

Text: Stefan Kreitewolf

Stapeln oder bauen?

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Architekt Sou Fujimoto will mit der ungewöhnlichen Stapelmethode neue Räume schaffen. Zumindest auf dem Foto entsteht eine interessante Konversationssituation, die herausfordert.

Vor gar nicht allzu langer Zeit bestand die Zukunft noch aus Beton, Glas und Stahl und Verbundstoffen; Holz spielte in der modernen Architektur keine Rolle mehr. Doch die Einstellung gegenüber dem Baustoff Holz hat sich in kürzester Zeit schlagartig gewandelt. Dank neuer Herstellungstechniken und seiner ökologischen Vorteile erlebte Holz eine furiose Wiedergeburt.

Der Doppel-Bildband aus dem Hause Taschen erkundet, wie Architekten auf der ganzen Welt mit dem Material arbeiten. Er stellt eine breite Palette an Gebäudetypen und ehrgeizige Stadtumbauprojekte vor. Das Buch beschränkt sich dabei nicht auf etablierte Altmeister der Zunft wie Tadao Ando oder Renzo Piano, sondern präsentiert junge internationale Talente. Außerdem im Angebot: Ein Einblick in die Techniken, Trends und Prinzipien, die ihre Arbeit mit Holz prägen.

Vor allem aber feiert das vier Kilogramm schwere Gesamtpaket den anhaltenden Charme von Holz, der unsere Sinne und unseren Geist anspricht und uns in der Hektik des modernen Lebens mit idyllischer Schönheit, Einfachheit und Ruhe beschenkt.

Philip Jodidio: „100 Contemporary Wood Buildings“; Taschen; 656 Seiten; gebunden; 39,99 Euro, ISBN: 3836542811

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