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Ausstellung

Gemeinsam bauen

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Das Hunziker Areal in Zürich ist das erste Projekt der Baugenossenschaft „mehr als wohnen“ und wurde nach den Zielen der „2000-Watt-Gesellschaft“ entwickelt. (Foto: Ursula Meisser)

Das Hunziker Areal in Zürich ist das erste Projekt der Baugenossenschaft „mehr als wohnen“ und wurde nach den Zielen der „2000-Watt-Gesellschaft“ entwickelt. (Foto: Ursula Meisser)

Kooperative Bauinitiativen können über das Wohnen hinaus auch Angebote schaffen, von denen ganze Stadtquartiere profitieren. Ob kulturelle Einrichtungen, Kinderbetreuung oder gewerbliche Nutzungen: Die Ausstellung „Keine Angst vor Partizipation! – Wohnen heute“ (bis 12. Juni 2016) im Architekturmuseum der TU München beleuchtet modellhafte Wohnprojekte, die integrative, generationsübergreifende und nachbarschaftliche Ansätze verfolgen.

Eine Ausstellung im Architekturmuseum der TU München ist selbstorganisierten Bauinitiativen als Reaktion auf den von wirtschaftlichen Faktoren bestimmten Wohnungsmarkt gewidmet. „Keine Angst vor Partizipation! – Wohnen heute“ (bis 12. Juni 2016) stellt zwölf aktuelle Projekte kooperativen Bauens jeweils hinsichtlich ihrer inhaltlichen Ausrichtung, des Entstehungsprozesses, der baulichen Umsetzung, der Verwaltungsstruktur und der Form des Zusammenlebens vor. Zu den gezeigten Beispielen zählen aktuelle Quartiersentwürfe wie für das Hunziker Areal in Zürich (Baugenossenschaft mehr als wohnen) oder WagnisART auf dem Domagkgelände in München (wagnis eG) wie auch Bauvorhaben bereits etablierter und sich erweiternder Genossenschaften wie Sargfabrik Wien oder Kraftwerk 1 Zürich.

Alle Wohnprojekte verfolgen integrative, generationsübergreifende und nachbarschaftliche Ansätze. Diese sind grundlegend für das bauliche Raumprogramm, das sich durch offene und flexible Strukturen und neue Grundrisslösungen auszeichnet. Und darin liegt ihre Aktualität, so die Veranstalter.

In speziell für die Ausstellung entstandenen Dokumentarfilmen werden die Wohnprojekte porträtiert. Bei den ausstellungsbegleitenden Abendveranstaltungen am 28. April, 12. Mai und 2. Juni diskutieren Gäste aus den Bereichen Genossenschaften, Soziologie und Architektur die verschiedenen Modelle und Umsetzungen auch hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit und Relevanz für die Zukunft. Zur Ausstellung ist ein Magazin erschienen. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

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