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Ausstellung

Begreifbare Baukunst

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Eine handfeste Ausstellung in Leipzig ist der Bedeutung der Türgriffe in der Architektur gewidmet. (Foto: FSB)

Der Gestalter Otl Aicher (1922-1991) brachte mit seinen „Vier Geboten des Greifens“ die Anforderungen an einen guten Türdrücker auf den Punkt: Daumenbremse, Zeigefinger­kuhle, Ballenstütze und Greifvolumen sollte eine Klinke aufweisen.

Der Bedeutung von Türgriffen in der Architektur ist eine Ausstellung im Leipziger Grassimuseum (bis 14. Mai 2017) gewidmet. „Begreifbare Baukunst“, so der Titel, ist in einen histori­schen und einen modernen Teil gegliedert und präsentiert insgesamt 30 Stelen mit Türgriffen. Die Entstehungszeit der ausgestellten und berührbaren Türgriffe und Türdrücker reicht vom Anfang des 19. Jahrhunderts (Karl Friedrich Schinkel) über Gestalter wie Otto Wagner, Peter Behrens oder Ludwig Wittgenstein hin zu Neuerungen der Bauhauszeit (Walter Gropius) und schließlich bis zu zeitgenössischen Entwürfen (Jasper Morrison, Gesine Weinmiller, Werner Aisslinger, Schulz und Schulz, gmp Architekten).

Die Kuratoren spüren der Frage nach, welche Drückerform und welches Klinkenmaterial zu bestimmten Gebäudetypen passen und auf welche Weise sich die Gesamtarchitektur in einem Detail wiederfinden lässt. Ausführliche Informastionen zur Ausstellung finden Sie hier.

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