Artikel drucken Artikel versenden

Ausstellung

Landschaftsarchitektur global

Diesen Artikel teilen:

Die Cañada Real Galiana gilt als größter Slum Europas. Das Gebiet schlängelt sich durch die Peripherie von Madrid. (Foto: Johann-Christian Hannemann)

Mit der Ausstellung „draußen“ (bis 20. August 2017) widmet sich das Architekturmuseum der TU München erstmals der Landschaftsarchitektur. Die Ausstellung zeigt in zehn Fallbeispielen das konkrete Zusammenwirken sowie die systemische Abhängigkeit von Stadt und Umland.

Der Begriff der Landschaftsarchitektur scheint in der öffentlichen Vorstellung noch immer von der Sehnsucht bestimmt, für die Harmonisierung zwischen den global wachsenden Städten einerseits und der Natur andererseits zu planen. Die Ausstellung „draußen – Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain“ geht von der Prämisse aus, dass es am Anfang des 21. Jahrhunderts kein Fleckchen Erde mehr gibt, in dem die Wirkungen der Urbanisierung, der massiven Ausbeutung fossiler Brennstoffe, der wachsenden Mobilität und die ungebremsten Veränderungen ökologischer Systeme, aber auch die Folgen zunehmender Migration nicht spürbar sind.

Initiatoren der Schau sind fünf akademische Teams, die anhand der zehn präsentierten Fallbeispiele grundlegende Forschungen präsentieren. Sie versuchen in den dargestellten Projekten, die von Casablanca über Madrid und Changde bis Kigali und Medellín reichen, komplexe räumliche Situationen zu analysieren, so die Veranstalter. Dabei  beziehen sie verschiedene Instrumente und Disziplinen wie die Soziologie oder Ethnologie heran.

Ziel der Ausstellung ist es, den Besuchern eine tiefere Vorstellung von den sich wandelnden Konzepten und Strategien der Landschaftsarchitektur in der Gegenwart zu vermitteln und zugleich ihre wachsende Bedeutung für die Zukunft darzustellen. Weitere Informationen über „draußen“ in München finden Sie hier.

Passend zum Thema





Kommentare

Wir freuen uns über Ihre Beiträge und bitten Sie, die Regeln dieses Forums einzuhalten:

  • Bitte nennen Sie uns Ihren Namen und Ihre e-Mail-Adresse. Anonyme Statements werden nicht veröffentlicht. Ihre e-Mail-Adresse wird selbstverständlich nicht mit veröffentlicht und nur im Falle von Rückfragen durch die Redaktion genutzt.
  • Schreiben Sie zur Sache.
  • Teilen Sie etwas Neues mit.
  • Nennen Sie Argumente.
  • Bitte keine Beleidigungen.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare zurückzuweisen.
Texte können erst nach Freischaltung durch die Redaktion erscheinen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*