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Wettbewerb

Möglichst viel Schinkel

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„So viel Schinkel wie möglich“: Der Titel des Wettbewerbs ist Programm. (Foto: Bauakademie Schinkel)

Im Herzen Berlins und am ursprünglichen Standort soll die Bauakademie Karl Friedrich Schinkels wiedererrichtet werden. Das Bundesbauministerium gab unter dem Motto „So viel Schinkel wie möglich“ den Startschuss für einen Programmwettbewerb.

Die Auslobung verfolgt das Ziel, Ideen für die künftige Nutzung und ein möglichst flexibles Raumprogramm zu entwickeln. Die Nationale Bauakademie soll mit Bundesmitteln in Höhe von 62 Millionen Euro wiedererrichtet und im Jahr 2023 eröffnet werden.

Die Bekanntmachung richtet sich sowohl an Architekten, Ingenieure und Stadtplaner als auch an Ausstellungsgestalter und Veranstaltungsagenturen, die möglichst als Teams zusammenarbeiten sollen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden im Anschluss in einen offenen Realisierungswettbewerb einfließen. Baubeginn könnte dann ab 2021 sein, so das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Über die architektonische Gestaltung und künftige Nutzung wurde in den vergangenen Monaten in drei Dialogforen mit mehreren Hundert Teilnehmern öffentlich diskutiert. Die Ergebnisse der Foren bilden eine Grundlage für den Programmwettbewerb, so die Veranstalter: Die Nationale Bauakademie wolle nicht in Konkurrenz zu bestehenden Architekturinstitutionen treten, sondern verstehe sich als Teil eines Netzwerks von Architekturzentren und -museen in Berlin, in Deutschland und weltweit.

Die Auslobungsunterlagen stehen ab dem 16. Oktober 2017 nach vorheriger Registrierung hier zum Download bereit.

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