Artikel drucken Artikel versenden

Meldungen

Von Welterbe, Preisen und Bauen in den Bergen

Diesen Artikel teilen:

Bergisches Welterbe
Die Müngstener Brücke zwischen Remscheid und Solingen wird 120 Jahre alt. Noch immer ist die stählerne Konstruktion des Ingenieurs Anton von Rieppel mit 107 Metern die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Gemeinsam mit vier etwa gleich alten Großbogenbrücken in Frankreich, Italien und Portugal soll sie nun Weltkulturerbe werden. Am 27. und 28. Oktober treŒffen sich dazu im Haus Müngsten unterhalb der Brücke UNESCO-Vertreter, Ingenieure und Denkmalschützer aus ganz Europa, um die Bewerbung in die Wege zu leiten. Die Bürger sind zu einer Geburtstagsfeier eingeladen.

Faszination Normen
Man kann über Normen klagen – oder begeistert darüber forschen und diskutieren, wie es vom 20. bis 22. Oktober auf dem internationalen Symposium „Norm-Architektur“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main vorgesehen ist. Das von Philipp Oswalts Lehrstuhl für Architekturtheorie an der Uni Kassel zusammengestellte Programm beginnt mit der zunehmenden Vereinheitlichung von Bauverfahren zur Zeit der Aufklärung, streift Neuferts Bauentwurfslehre und den standardisierten Büro- und Krankenhausbau und endet schließlich bei den tagesaktuellen Themen der seriellen Fertigung und der Digitalisierung von Planungsprozessen.
www.uni-kassel.de/go/norm

Bremer Landesbank von Caruso St. John

Staatspreis Architektur

Schmuttertal-Gymnasium von Florian Krieger

Ob Landtag, Bank, serielles Wohnhaus oder Co-Working-Space: Alles findet sich unter den vier Auszeichnungen und sechs Anerkennungen des Deutschen Architekturpreises. Den Hauptpreis erhielt das als Holzkonstruktion errichtete Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf.

Alle siegreichen Projekte sowie die Beiträge der engeren Wahl sind nun im Katalog „Architektur in Deutschland 2017“ mit zahlreichen Fotos, Projektbeschreibungen und den Jurybewertungen dokumentiert. Herausgeber sind das Bundesbauministerium und die Bundesarchitektenkammer.

Kostenfreie Bestellung über: www.architekturpreis.de

Koordiniert und sicher
Für das sichere Arbeiten auf Baustellen sind Koordinatoren zuständig. Zum jährlichen Bundeskoordinatorentag lädt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin am 8. und 9. November nach Berlin ein. Auf dem Programm stehen der richtige Umgang mit Asbest, praktikable Baustelleneinrichtungen sowie digitale Werkzeuge, die den Bauablauf erleichtern. Informiert wird außerdem über neue Vorschriften und Rechtsprechungen.

Kosten: 80 Euro für die Tagung, 30 Euro für einen ergänzenden Gesprächsabend.
Programm und Anmeldung: www.bundeskoordinatorentag.de

Effiziente Objekte
Bei der Planung von Passiv-, Effizienz- und KfW-Häusern hilft ab sofort der neue Band „Objektdaten Energieeffizientes Bauen“ des Baukosteninformationszentrums Deutscher Architektenkammern. Darin werden die Kosten von 88 realisierten Büro- oder Wohnhäusern, Schulen, Sporthallen oder Kulturbauten aufgeschlüsselt. Auch Modernisierungen sind zu finden. Neben Architekten soll die 713 Seiten starke, bebilderte Datensammlung auch Energieberatern die Arbeit erleichtern.

Kosten: 89 Euro.
www.bki.de

Neue Schadensgutachter
Zum „Sachverständigen im Bauwesen für Schäden an Freianlagen“ kann man sich beim Institut Fortbildung Bau der AK Baden-Württemberg ausbilden lassen. Dabei soll anhand von Praxisfällen das Wissen über Vegetationstechnik vertieft und das Erstellen von fach- wie laienverständlichen Gutachten erlernt werden. Der berufsbegleitende Lehrgang startet im März 2018 und dauert 20 Monate.

Kosten: ab 7.150 Euro, Frühbucher bis 16.11. sparen 400 Euro.
www.ifbau.de

BIM Standard Deutscher Architektenkammern
Die Digitalisierung der Baubranche schreitet voran und ist eines der zentralen Themen der Architektenschaft. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern ist groß – ebenso der Bedarf und das Angebot an Fort- und Weiterbildungen. Um dabei ein bestmögliches Niveau zu sichern, hat die Bundesarchitektenkammer am 14. September einen bundesweit einheitlichen Fort- und Weiterbildungsstandard in allen 16 Länderarchitektenkammern für das digitale Planen und Bauen festgelegt. Mit der Einführung des „BIM Standards Deutscher Architektenkammern“, eines Curriculums, das auf der VDI-Richtlinie VDI 2552, Blatt 8.1 fußt, wird ein qualitätsgesichertes und flächendeckendes Angebot geschaff„en.

Mehr dazu auf www.bak.de

Bauen in den Bergen
Das Bayerische Fernsehen hat Ende September die vierteilige Reihe „Neue Alpine Architektur“ gestartet. „Jenseits von Dirndl-Architektur und Chalet-Kitsch“ werden Sprungschanzen, Seilbahnstationen und natürlich Berghütten vorgestellt. Die Projekte scha„ffen den Spagat zwischen extremen Landschaften, örtlichen Bautraditionen und zeitgenössischem Design. Dabei kommen lokale wie internationale Architekten zu Wort. Sogar der scheue Peter Zumthor wagte sich vor die Kamera.

Kommende Sendetermine: 10., 17. und 24. Oktober.
Die Folgen können außerdem nachträglich in der Mediathek abgerufen werden. www.br.de

 

 

 

 

Passend zum Thema





Kommentare

Wir freuen uns über Ihre Beiträge und bitten Sie, die Regeln dieses Forums einzuhalten:

  • Bitte nennen Sie uns Ihren Namen und Ihre e-Mail-Adresse. Anonyme Statements werden nicht veröffentlicht. Ihre e-Mail-Adresse wird selbstverständlich nicht mit veröffentlicht und nur im Falle von Rückfragen durch die Redaktion genutzt.
  • Schreiben Sie zur Sache.
  • Teilen Sie etwas Neues mit.
  • Nennen Sie Argumente.
  • Bitte keine Beleidigungen.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare zurückzuweisen.
Texte können erst nach Freischaltung durch die Redaktion erscheinen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*