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Auslobung

Städtebau mal zwei

WagnisArt, ein Wohnprojekt der Genossenschaft Wagnis in München. Geplant wurde es von bogevischs buero in Zusammenarbeit mit SHAG Schindler Hable Architekten, Bauchplan und Auböck + Kárász Landschaftsarchitekten. (Foto: Julia Knop)

Bis zum 15. April 2018 können sich Architekten und Planer mit Projekten, die nachhaltige Beiträge für das Ortsbild leisten, um den Deutschen Städtebaupreis bewerben. Städtebaulicher Denkmalschutz steht dann im Fokus einer Tagung in Rostock (19. bis 21. April).

Städtebaulicher Erfolg
Städtebauliche Projekte, die sparsam mit Ressourcen umgehen und einen wichtigen Beitrag für den öffentlichen Raum und das Ortsbild leisten, können noch bis zum 15. April für den Deutschen Städtebaupreis 2018 vorgeschlagen werden. Den Einreichungen, die nach dem 1. Januar 2013 realisiert worden sein müssen, sollen integrierte Konzepte und eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren zugrunde liegen, da auch der Prozess einer gelungenen Kooperation bewertet wird. In einer Sonderkategorie, die im Zeichen des Europäischen Kulturerbe-Jahres 2018 „Sharing Heritage“ steht und dem Umgang mit städtebaulichen Ensembles aus den vier Jahrzehnten nach 1949 gewidmet ist, werden Orte der Bildung und Kultur ausgezeichnet. Überdies werden weitere Auszeichnungen vergeben und Belobigungen ausgesprochen.

Der mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Preis wird von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) vergeben und von der Wüstenrot Stiftung gefördert. Die Preisverleihung findet am 27. September 2018 in Mainz statt und wird von einem Symposium begleitet, das aktuelle Bezüge zwischen Städtebau und gesellschaftlichem Wandel thematisiert. Die prämierten Arbeiten werden gemeinsam mit den Vorträgen und Diskussionen im Rahmen des Symposiums in einer Publikation dokumentiert und verbreitet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bestandspflege im dynamischen Umfeld: Thema der Tagung in der historischen Hansestadt Rostock. (Foto: Berthold Brinkmann)

Städtebaulicher Spagat
Wie gelingt städtebaulicher Denkmalschutz in einem dynamischen ebenso wie in einem stagnierenden oder schrumpfenden Umfeld? Dieser Frage ist die Tagung „Praxisfeld Historische Städte“ vom 19. bis 21. April 2018 in Rostock gewidmet. Um Synergien zwischen einer wachstumsorientierten Stadtpolitik, sozialer Quartierentwicklung und Baukultur stets neu austarieren zu können, sind eingefahrene Routinen und institutionelle Verfestigungen in Frage zu stellen, so die grundlegende These. Veranstaltet vom Netzwerk historischer Städte „Forum Stadt“ und der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), steht die Diskussion neuer Ansätze der Kooperation auf dem Tagungsprogramm. Anhand neuer Ansätze aus der kommunalen Praxis in deutschsprachigen Ländern zeigen Referenten Wege auf, mit denen der Spagat zwischen den unterschiedlichen Interessen gelingen kann.

Die Veranstalter laden zum Vorabendtreffen am 18. April ein sowie, im Begleitprogramm, zu einem Ausflug nach Warnemünde. Die Teilnahmegebühren liegen zwischen 30 Euro (Studierende) und 190 Euro. Die Internationalen Städtetagungen von Forum Stadt e.V. werden laut Veranstalter in der Regel als Fortbildungsveranstaltungen anerkannt. Genauere Informationen zum Status der Beantragung bei den Architektenkammern sowie zum Tagungsprogramm finden Sie hier.

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