Das IBA’27-Projekt Evangelisches Gemeindehaus Stuttgart-Feuerbach zeigt, wie klimagerecht und kreislauffähig Bauen im Bestand geht – Pilotprojekt mit BSSR-Förderung.
Thüringer Oberlandesgericht schafft Klarheit für bindende Vorgaben
Ein aktueller Beschluss des Thüringer Oberlandesgerichts (OLG Thüringen) konkretisiert die Anforderungen an bindende Vorgaben im RPW-Wettbewerb und sorgt damit für mehr Rechtssicherheit und Freiraum für kreative Planung.
Dass der Idee der Kreislaufwirtschaft im Baubereich die Zukunft gehört, besser gesagt, gehören sollte, dürfte bei den meisten Beteiligten common sense sein. Nicht das „Dass“, sondern das „Wie“ der Umsetzung ist die oft noch ungelöste Aufgabe.
„Sichtbare Materialien sind zirkuläre Top-Performer“
Kreislaufwirtschaft funktioniert nicht nach einem universellen Muster. Jedes Material folgt eigenen physikalischen, wirtschaftlichen und logistischen Gesetzmäßigkeiten. Weshalb materialspezifische Ansätze der Schlüssel für funktionierende Kreislaufstrategien und Grundlage für neue Geschäftsmodelle sind, erklärt Dr. Linda Hildebrand im Interview.
Urban Mining, das ist der inzwischen international geläufige Begriff für die Gewinnung von Baustoffen und -teilen aus dem Bestand. Bei dessen Abriss oder Umbau wird das Material digital erfasst und in Datenbanken zur Wiederverwendung angeboten – ein Markt mit Zukunft.