Vom Sakralbau zum Wohnraum: Transformation der Ottokirche, Düsseldorf
Die Umnutzung sakraler Bauten verlangt neue Programme, ohne dabei die räumliche Würde, die Atmosphäre und die Geschichte zu verdrängen. Die Transformation der Ottokirche in Düsseldorf durch die Planerinnen von Nidus ist eine sensible Auseinandersetzung mit dem Bestand.
Verdichtung macht Städte mitunter weniger lebenswert. Aber wo soll der Wohnraum denn hin, wenn nicht auf die freie Fläche? Der Konflikt zwischen Wohnungsnot und Grünräumen flammt seit über 100 Jahren immer wieder auf.
Neuer Ausbildungsberuf: Aus Bauzeichner:in wird Bautechnische(r) Konstrukteur:in
Zum 1. August 2026 tritt eine neue Ausbildungsverordnung in Kraft. Sie modernisiert den Beruf des Bauzeichners grundlegend und erweitert ihn um digitale Kompetenzen wie BIM. Zudem wird eine neue Fachrichtung im Tief- und Verkehrswegebau eingeführt.
Suffizienz wird im architektonischen Diskurs häufig als Verzicht gelesen. Im Gespräch mit Jürgen Odszuck, Architekt und Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg, zeigt sich Suffizienz als strategischer Umgang mit Ressourcen, der im Bestand ansetzt und bis in kommunale Entscheidungsprozesse hineinwirkt.
Günstiger, schneller, effizienter: Diese Erwartungen verbinden sich mit dem seriellen und modularen Bauen. Doch noch haben sich nicht alle Hoffnungen erfüllt, die die Rahmenvereinbarung „Serielles und modulares Bauen“ des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen geweckt hat.
Wer jetzt falsch baut, schafft die Probleme von morgen
Innen- vor Außenentwicklung lautete die Erkenntnis aus dem rapiden Flächenwachstum der Städte in der Vergangenheit. Doch längst wächst der Druck zur Expansion wieder, koste es, was es wolle. Das große Potenzial von Umbauten bleibt dabei oft ungenutzt.