Im ersten Teil unseres Gesprächs hat Katrin Mees erklärt, warum die Kreislaufwirtschaft im Bau großes Potenzial hat, in der Praxis aber noch nicht überall reibungslos funktioniert. Im zweiten Teil geht es darum, was sich konkret ändern muss und warum jetzt vor allem pragmatisches Handeln gefragt ist.
Die aktuellen Transformationen führen zu Überforderung, Ablehnung, Wut. Das bekommen Vertretende aus der Architektur, Stadtplanung und Verwaltung nahezu täglich zu spüren. Doch der Wandel ist alternativlos. Und mit dem richtigen Leitbild und passenden Maßnahmen können Immobilien, Quartiere, Städte und Regionen durch die Herausforderung sogar besser werden.
Thüringer Oberlandesgericht schafft Klarheit für bindende Vorgaben
Ein aktueller Beschluss des Thüringer Oberlandesgerichts (OLG Thüringen) konkretisiert die Anforderungen an bindende Vorgaben im RPW-Wettbewerb und sorgt damit für mehr Rechtssicherheit und Freiraum für kreative Planung.
Katrin Mees leitet beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe die Abteilung Nachhaltiges Bauen, Kreislaufwirtschaft und Umwelt. Im Gespräch erklärt sie, warum große Materialströme im Bau eigentlich längst im Kreislauf geführt werden könnten und weshalb rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen derzeit noch verhindern, dass Kreislaufwirtschaft ihr volles Potenzial entfalten kann.