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Welches BIM brauchen wir?

von Rudolf Scherzer. Building Information Modeling, kurz BIM, fasziniert: Alle Planungsdaten werden in einem digitalen Gebäudemodell erfasst. Jede Information ist darin verfügbar; jede Planungsänderung ist mit allen denkbaren Konsequenzen sofort allen bekannt, die zu dem Gebäudemodell Zugang haben. Die Daten einer Planungsphase dienen im Idealfall stets als direkt verwertbare Grundlage für die nächste. BIM soll die Projektwelt integrieren, wenn auch Fachplaner, Bauherren, Ausführende, Genehmigungsbehörden und andere beteiligt sind. Doch BIM erschreckt auch. Der technologische Sprung und der nötige Aufwand an … Weiterlesen

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Baukultur und Ökonomie: kein Gegensatz

Leser der business- und anlageorientierten Fachzeitschriften sind tendenziell keine regelmäßigen Leser der Architektur- und Raumplanungsmagazine“, so fasste kürzlich das Center for Urban & Real Estate Management (CUREM) der Universität Zürich seine neueste Umfrage zum Medienkonsum in der Immobilienbranche zusammen. Weiterlesen

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In Bewegung bleiben

Es gehört zur eigentümlichen Dialektik der Architektur, dass sie zwar Immobilien hervor- bringt – im Wortsinn also gebundene und unbewegliche Strukturen –, die dadurch entstehenden Räume jedoch nur durch Bewegung erfahrbar werden. Anders gesagt: Wir nehmen Umwelt wahr, indem wir uns bewegen und unterwegs sind, ganz gleich, ob wir ein Haus betreten, eine Straße entlangflanieren oder durch einen Park spazieren. Weiterlesen

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Transparenz und Fairness im Wettbewerb

Transparenz und Fairness sind Grundlagen des Architektenwettbewerbs. Es muss für jeden klar und nachvollziehbar sein, was der Auslober will, wie er in beschränkten Wettbewerben die Teilnehmer auswählt und nach welchen Kriterien die Gewinner gekürt werden. Die Teilnehmerauswahl in beschränkten Verfahren ist ein besonders heikler Punkt. Weiterlesen

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Gemeinsam für den Berufsstand

Am 13. September hat mich die Bundeskammerversammlung zur neuen Präsidentin der Bundesarchitektenkammer gewählt. Darüber freue ich mich und danke für das Vertrauen. Mit mir ins Präsidium gewählt sind Joachim Brenncke, Martin Müller und Professor Ralf Niebergall. Wir versprechen, uns mit voller Kraft zu engagieren, um das Beste für unseren Berufsstand zu tun. Weiterlesen

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Die Energiewende braucht Baukultur!

Die Energiewende ist zu wichtig, um sie allein den Energie-Experten zu überlassen. Denn sie hat gravierende Auswirkungen auf die Architektur unserer Städte und Dörfer, auf das Landschaftsbild und den Charakter ganzer Regionen. Das beginnt – oder endet, je nach Standpunkt – bei der bekannten Dämm-Problematik an den Fassaden. Es setzt sich fort mit Photovoltaik und Energiespeichern in oder an Gebäuden. Im ländlichen Raum treten Gebäudekomplexe, die einst als Bauernhöfe zu erkennen waren, inzwischen als multifunktionale Kraftwerke mit Biogastanks, Windrädern und … Weiterlesen

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Neue Regeln für Wettbewerbe

Bereits mit der Einführung der Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2008 war eine zügige Evaluierung vereinbart worden, hatte doch die RPW gründlich mit der Vorgängerregelung GRW aufgeräumt. Im Sommer 2011 setzte die Bundesarchitektenkammer eine Projektgruppe ein, an der Vertreter aller Länderkammern beteiligt waren. Ihr wurde schnell klar, dass an der einen oder anderen Stelle nachgebessert werden sollte. Unsere Vorschläge mussten sich messen lassen an den Interessen des Bundes, der Länder, der Kommunen und der Ingenieurkollegen. Dass diese Interessen nicht immer konform … Weiterlesen

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Nachhaltigkeit – einfach und komplex

Fortschritt, so sagt ein kluger Satz, ist der Weg vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen. Diesen Weg nimmt auch der Fortschritt beim Energiesparen und bei der Nachhaltigkeit von Gebäuden. Primitiv sind die Lösungen nach dem Motto „Die Masse macht’s“ – einst meterdicke Wände, jetzt dezimeterdicke Dämmschichten, soweit sie ohne Rücksicht auf raumklimatische, ästhetische oder ökonomische Fragen oder ohne Rücksicht auf mehr oder minder kurze Lebenszyklen aufgebracht werden. Im Hinblick auf die Komplexität von Architektur geben diese primitiven Lösungen keinerlei … Weiterlesen

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