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Neue Regeln für Wettbewerbe

Bereits mit der Einführung der Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2008 war eine zügige Evaluierung vereinbart worden, hatte doch die RPW gründlich mit der Vorgängerregelung GRW aufgeräumt. Im Sommer 2011 setzte die Bundesarchitektenkammer eine Projektgruppe ein, an der Vertreter aller Länderkammern beteiligt waren. Ihr wurde schnell klar, dass an der einen oder anderen Stelle nachgebessert werden sollte. Unsere Vorschläge mussten sich messen lassen an den Interessen des Bundes, der Länder, der Kommunen und der Ingenieurkollegen. Dass diese Interessen nicht immer konform … Weiterlesen

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Standpunkt

Nachhaltigkeit – einfach und komplex

Fortschritt, so sagt ein kluger Satz, ist der Weg vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen. Diesen Weg nimmt auch der Fortschritt beim Energiesparen und bei der Nachhaltigkeit von Gebäuden. Primitiv sind die Lösungen nach dem Motto „Die Masse macht’s“ – einst meterdicke Wände, jetzt dezimeterdicke Dämmschichten, soweit sie ohne Rücksicht auf raumklimatische, ästhetische oder ökonomische Fragen oder ohne Rücksicht auf mehr oder minder kurze Lebenszyklen aufgebracht werden. Im Hinblick auf die Komplexität von Architektur geben diese primitiven Lösungen keinerlei … Weiterlesen

Standpunkt

Geist und Geld: Kein Widerspruch

Seit Langem laufen die Einkommen von Architekten der Wirtschaftsentwicklung hinterher. Rückstände zu anderen freien Berufen werden immer größer. Die Gehälter der angestellten Mitarbeiter in Architekturbüros sind vergleichsweise niedrig; der Nachwuchs muss sich mit un- oder schlecht bezahlten Praktika durchschlagen. Im öffentlichen Dienst ist durch das Herunterzonen der Dienstposten ebenfalls ein jahrelanger Niedergang zu verzeichnen. In einem Gespräch bei Bundeswirtschaftsminister Dr. Rösler habe ich gemeinsam mit Hans-Ullrich Kammeyer (Bundes-Ingenieurkammer) und Ernst Ebert (Ausschuss für die Honorarordnung e. V.) das existenzielle Interesse … Weiterlesen

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Zentren und Center

Der öffentliche Raum hält die Städte zusammen – erschließungstechnisch und ästhetisch, sozial und ökologisch. Doch er wird vielfach beansprucht und dabei auch bedroht: in seiner Fläche von Verkehr und vielen anderen Nutzungsansprüchen, an seinen Rändern von privater Abschottung, Ignoranz und Konkurrenz. DABonline.de befasst sich im Monat September mit besonders schwierigen Stadträumen: Da gibt es die rasch wachsenden Zentren der Logistik an den Knotenpunkten des Verkehrs. Sie sind nicht urban im herkömmlichen Sinn, sind aber ein neuer Typ von Ballungskern, der … Weiterlesen

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