Helfer in der Büronot

Berater für Flutopfer

Kai Haeder, Inhaber der archima consulting Managementberatung für Architekten & Ingenieure, bietet Architekten, die vom Hochwasser betroffen sind, kostenlose Beratungen zu Fragen der Büroführung in Krisensituationen an. Weiterlesen

Umfrage

Boom bei Geschosswohnungen, Flaute beim Staat

In einer Umfrage des ifo Institut für Wirtschaftsforschung bezeichnen 43 Prozent der befragten Architekturbüros ihre Situation als „gut“, nur rund 14 Prozent als „schlecht“. Die aktuelle Auftragslage erinnert an die Zeit des Wiedervereinigungsbooms zu Beginn der neunziger Jahre. Erstmals hat auch die Nachfrage in Ostdeutschland deutlich angezogen. Weiterlesen

Namen und Nachrichten

Mies-Movie

„Haus Tugendhat“ heißt der fast zweistündige Dokumentarfilm des Regisseurs Dieter Reifarth, der Ende Mai in etliche Programmkinos gekommen ist. Laut Werbung „verwebt der Film Gespräche mit Familienmitgliedern, einstigen Benutzern des Hauses, Kunsthistorikern und Restauratoren mit historischen Foto- und Filmaufnahmen zur facettenreichen Biografie eines Bauwerks“.

Namen und Nachrichten

Museum für Architekturzeichnungen

Ein privates Museum für Zeichnungen eröffnet in diesen Tagen in Berlin. Die Stiftung des Architekten Sergej Tchoban ist Bauherrin; sein Büro SPEECH Tchoban & Kuznetsov hat es geplant. Zur Eröffnung sind Zeichnungen von Giovanni Battista Piranesi aus dem Londoner Sir John Soane’s Museum zu sehen. Die Tchoban-Stiftung hat bisher in Häusern Dritter ausgestellt und die Zeichenausbildung junger Architekten gefördert. Das eigene Haus soll nun im doppelten Sinn zeichenhaft wirken, wie die Bauherrin beschreibt: „Die Silhouette des Gebäudes ähnelt einem losen … Weiterlesen

Namen und Nachrichten

Baugesetzbuch: Wendung ins Innere

Eine große Ein-Punkt-Koalition aus CDU/CSU, SPD und FDP hat im Bundestag die Novelle des Baugesetzbuchs beschlossen. Sie sieht vor, dass städtebauliche Entwicklungen vorrangig im Inneren von Orten stattfinden sollen; die Umnutzung von Agrar- und Waldflächen muss künftig besonders begründet werden. Hinzu kommen Einzelregeln: Die Kommunen können ihr Vorkaufsrecht leichter ausüben. In reinen Wohngebieten sind Kindertagesstätten zulässig; die Ansiedlung von „Vergnügungsstätten“ wird präzisiert. Im Außenbereich haben die Kommunen mehr Einfluss auf die Ansiedlung großer Tierhaltungsbetriebe. Diese dürfen nur noch auf Basis … Weiterlesen

Namen und Nachrichten

Graue Verfahren boykottieren

Sollen Architekten Vergaben und Wettbewerbe boykottieren, die nicht den Maßstäben der Kammern entsprechen? Einige in Sachen Wettbewerbe besonders engagierte Kollegen tun es: In ihren Kammern verweigern sich die Mitglieder der Wettbewerbs- und Vergabe-Ausschüsse sowie die Vorstände grundsätzlich sogenannten grauen Verfahren, die nicht fair abgewickelt werden und in denen es keine Auftragsversprechen gibt. Denn solche Verfahren  schaden aus Sicht der Experten dem Wettbewerbswesen mehr, als sie ihm nützen.

Namen und Nachrichten

Gestaltungsbeirat als Kammer-Service

Hessens Architekten- und Stadtplanerkammer bietet die Bildung temporärer Gestaltungsbeiräte als Dienstleistung an. Sie will Kommunen und Landkreise unterstützen, die keinen dauerhaften Beirat haben, die aber bei wichtigen Bauprojekten entsprechende Unterstützung benötigen. Der temporäre Beirat wird nach den Vorstellungen des Auftraggebers im Einzelfall rasch gebildet; Hessens Kammer hat dafür eine eigene Satzung aufgestellt. In Baden-Württemberg hat die Kammer bereits 2011 einen „mobile Gestaltungsbeirat“ etabliert, der jeweils auf Einladung vor Ort tagt. Mehr zu Hessen hier.

Namen und Nachrichten

Dialog in Krakau

Zwecks besserer Zusammenarbeit und zum Abbau von Vorbehalten treffen sich Polen und Deutsche Der erste deutsch-polnische Wirtschaftsdialog Architektur findet am 6. Juni in Krakau statt. Er soll unter anderem Vorurteile abbauen helfen: Noch fürchten deutsche Architekten angebliche Billigkonkurrenz und polnische Kollegen Auftragsverluste an Niederlassungen großer westlicher Büros. Organisator des Dialogs ist das Netzwerk Architekturexport NAX der Bundesarchitektenkammer. Nach den Gesprächen im deutschen Generalkonsulat in Krakau wird im Gewölbekeller des Konsulats die NAX-Ausstellung „German Architects and Engineers Worldwide“ eröffnet.

Namen und Nachrichten

Immobilien-Manager: „Weniger Rendite, bessere Architektur!“

Plädoyers von Architekten für etwas weniger Rendite und dafür bessere Bauten gibt es viele. Seltener sind sie von Immobilien-Unternehmern. Uwe Schmitz, Vorstandschef des deutschlandweit aktiven Projektentwicklers Frankonia Eurobau, regt jetzt seine Branche an, „die eigenen Renditevorstellungen ein Stück weit neu zu definieren“. In der „Immobilien-Zeitung“ beklagt Schmitz: „Leider gibt es viel zu viele hässliche Gebäude in Deutschland, auch neue. Schlechte Architektur ist meiner Meinung nach eine Art Umweltverschmutzung, die wir bekämpfen müssen. Wir müssen mehr schöne Gebäude errichten.“ Schmitz appelliert … Weiterlesen

Namen und Nachrichten

Kleine Stadt mit großem Turm

Rottweil in Baden-Württemberg gehört mit gut 25.000 Einwohnern nicht zu Deutschlands größten Städten, soll aber demnächst einen der höchsten Türme erhalten. Die hier produzierende Firma ThyssenKrupp Elevators plant einen 235 Meter hohen Turm für den Test und die Entwicklung von Aufzügen. Diese werden in Asiens Wolkenkratzern immer öfter mit Förderhöhen von über 600 Metern nachgefragt. Entworfen ist der Turm mit filigranem Außengitter vom Stuttgarter Architekturbüro Weltenbau. Auf 200 Metern Höhe soll es eine öffentliche Aussichtsplattform geben – auf gleichem Niveau … Weiterlesen

Buch

Generell Generalplanung?

Einzelvergabe oder Generalunternehmer, geteilte Verantwortlichkeit von Einzelplanern oder ein Generalplaner? Die Fragen sind umstritten; für alle Ansätze gibt es gelungene und abschreckende Praxisbeispiele. Weiterlesen

Sanierung

Scharoun wie neu

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule von Hans Scharoun wird am 29. April wiedereröffnet. Das Büro Profs. Spital-Frenking + Schwarz aus Lüdenscheid hat den Bau (1956 bis 1962) aus Mitteln der Wüstenrot-Stiftung drei Jahre lang denkmalgerecht restauriert. Die Pausenhalle der legendären Schule in Lünen ist zugleich offener Treffpunkt und Teil der „Schulstraße“, die Lernorte und „Klassenwohnungen“ verbindet. Vom Linoleum-Boden über die Luftheizung bis zum Farbenspiel ist alles wieder da – fast wie es war. Weiterlesen

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