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Mathias Wirths: wie man ein nachhaltiges Supermaterial findet

Wie kann der steigende Bedarf an nachwachsenden Baustoffen gedeckt werden, wo das Nachwachsen nun mal seine Zeit braucht? Vielleicht müssen wir einfach unsere Palette erweitern. Daran forscht Mathias Wirths. Mit ihm sprachen wir über kleine Bauten mit großer Wirkung und die schnell wachsenden Pflanzen Paulownia und Miscanthus

01.09.20217 Min. 3 Kommentar schreiben

3 Gedanken zu „Mathias Wirths: wie man ein nachhaltiges Supermaterial findet

  1. Wow, da hat man 40 Jahre nach Gernot Minke immer noch die gleichen Forschungsvorhaben auf dem Tableau. Inzwischen sind die einen mit dem smarthome und dem Plusenergiehaus unterwegs, da kommen andere mit alten Kamellen daher und verkaufen diese als Innovation und neuen Weg. Raumhöhen werden bei einem anderen Kollegen sogar wieder auf Althausstandard hochgesetzt, weil besser fürs Klima usw.
    Was ist eigentlich los in diesem Land, wo man hightec gegen Mittelalter stellt und die Wissenschaft sich mal so und mal so definiert.
    Es scheint wie bei der gesamten Ökologie, die einen wollen mit hightec das Ziel erreichen, die anderen mit Rückwärtsgang. Hoffentlich erlebe ich noch den vernünftigen Mittelweg und die Gesetzgeber einigen sich auf einen Weg, den man gehen kann, ohne dass man im Gefängins oder der Klapse landet.

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  2. genau so ist es….
    Wir bauen seit über 10 Jahren Wohnhäuser mit dem Rohstoff Miscanthus… siehe http://www.nawaro.ch )
    In der Praxis bewährt sich das Material mit dem entwickelten Baukonzept sehr gut.
    Auch die Isolationswerte erfüllen die EU-Anforderungen.
    Damit aber ein neuartiger Baustoff und sein Konzept eine Zulassung bekommt, müssen sehr viele Anforderungen erfüllt sein. ( Erdbebensicher, Feuerfest, Sturmsicher, Isolation, etc)
    All diese Auflagen müssen beim entsprechenden „Amtsschimmel“ geprüft, getestet und dokumentiert sein.
    Diese Palette kostete uns nun über 160000 Franken.

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  3. Sehr schöne Idee, ich finde das Ergebnis sieht nicht nur gut aus sondern wirkt echt wohnlich. Ich unterrichte auch Tragwerkslehre und konstruktives Entwerfen, und natürlich muss man diese Theorie vermitteln. Genauso wichtig ist aber das konkrete Bauen: Auch wenn es nur ein Gartenhaus ist, so ein Anschluss von Dach und Wand muss trotzdem dicht sein. Ich glaube, wenn die Studierenden das einmal gesehen und gebaut haben, ist das ein guter Wissenszuwachs.

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