Eine Halle aus den 1960ern, die zum Abriss stand – und stattdessen zum Vorbild für nachhaltiges Bauen wurde. Wie Atelier Kaiser Shen in Ingerkingen zeigt, dass Bestandserhalt mehr sein kann als ein Kompromiss.
Projekte
Bundesweit
13.02.2026
Aktuelle Meldungen
Zirkulär umnutzen statt neu bauen
Drei Beispiele für innovative Umbauten in Brüssel, Paris und Kopenhagen zeigen, wie zirkuläre Strategien selbst im ziemlich großen Maßstab funktionieren.
Projekte
Bundesweit
12.02.2026
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG): Was Architekturbüros wissen müssen
Am 28. Juni 2025 ist in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft getreten. Es setzt die europäische Richtlinie (EU) 2019/882 (European Accessibility Act) in deutsches Recht um und erweitert die bestehenden Vorgaben zur Barrierefreiheit insbesondere im digitalen Bereich.
„Wer Neues entdecken will, muss mutige Wege gehen. Wenn man dieses Risiko nicht eingeht, kann man bestenfalls wiederholen, was andere bereits gemacht haben.“
Vom Detail zum fertigen Haus: Prof. Florian Kaiser, Professor für Kreislaufgerechten Holzbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), hat ein experimentelles Lehrformat mit 50 Studierenden entwickelt. Die Studierenden entwickeln im Eins-zu-eins-Versuch konstruktive Details für einen Wohnbau aus geborgenen Materialien und lernen dabei, dass Kreislaufwirtschaft auch Poesie bedeuten kann.
Die Materialwende im Bauwesen – erneuerbare Baumaterialien als Kohlenstoffspeicher
Schon viele Jahrzehnte dauert das Negieren der enormen Auswirkungen des unnachhaltigen Handelns im Bauwesen an. Es zählt nach wie vor zu den größten Treibhausgasemittenten in Deutschland und jährlich steigt der Ressourcenverbrauch auf Kosten nachfolgender Generationen weiter an, nur um heutige Bedürfnisse zu befriedigen. Eine zukunftsfähige Neuaufstellung des Bauens und der Disziplin der Architektur ist gefragt.
Urban Mining, das ist der inzwischen international geläufige Begriff für die Gewinnung von Baustoffen und -teilen aus dem Bestand. Bei dessen Abriss oder Umbau wird das Material digital erfasst und in Datenbanken zur Wiederverwendung angeboten – ein Markt mit Zukunft.
„Wer Neues entdecken will, muss mutige Wege gehen. Wenn man dieses Risiko nicht eingeht, kann man bestenfalls wiederholen, was andere bereits gemacht haben.“