Derzeit wird über Stadt, Infrastruktur und Bauen in den Begriffen „beschleunigen“, „vereinfachen“ und „skalieren“ gesprochen. In der planerischen und kommunalen Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Was wäre, wenn wir Gebäude wie Legosteine bauen könnten – und sie einfach wieder auseinandernehmen, wenn wir sie woanders brauchen? Ein Pavillon auf dem ehemaligen Flughafen Tegel liefert die Antwort.
Projekte
Bundesweit
26.01.2026
Ausstellung: Brücken neu denken. Lebensraum, Stadtraum, Freiraum
Die Ausstellung „Brücken neu denken“ zeigt, wie sich ihre Bedeutung im Laufe der Geschichte verändert hat und welche Anforderungen künftig an ihre Planung und Gestaltung gestellt werden.
Großbauten der Nachkriegsmoderne galten lange aufgrund ihrer Größe, Raumtiefe und Umbaukosten als schwer vermittelbar. Zugleich besetzen sie jedoch Schlüsselpositionen im Stadtgefüge und prägen ganze Stadtviertel.
Projekte
Bundesweit
23.01.2026
Darf man Referenzen mitnehmen?
Die eigene Qualifikation und Erfahrung bei der Bewerbung für öffentliche Aufträge zu belegen, ist nicht immer leicht – vor allem, wenn man bisher angestellt war. Wann „Fremdreferenzen“ zulässig sind und was dabei zu beachten ist.
Der ehemalige Berliner Flughafen Tempelhof bleibt Experimentierfeld für alle
Das Tempelhofer Feld war – wieder einmal – Gegenstand eines Wettbewerbs. Aus 164 Vorschlägen kürte die Jury sechs Konzepte, die der Landschaft mehr Nuancen geben, aber kaum etwas abzwacken. Sie bleibt ein weites Feld inmitten der Stadt, eine Spielwiese für alle, auch für die Planenden.
Blau-grüne Infrastruktur: Eine Farbe für die Zukunft unserer Städte
Blau, grün und grau. Es ist die richtige Farbmischung, die über die Resilienz unserer dichter bebauten und von Hitzeperioden gestressten Städte heute entscheidet.
Infrastruktur: Kommunen fordern mehr Geld und weniger Bürokratie
Städte und Gemeinden kämpfen mit maroden Schulen, bröckelnden Brücken und leeren Kassen. Das Sondervermögen allein wird den kommunalen Instandhaltungsstau bei der Infrastruktur nicht auflösen können.
Eigentlich dachten wir, dass mit der Digitalisierung alles nur handlicher, platzsparender würde. Doch gerade die schnell wachsenden Cloud- und KI-Anwendungen sind auf leistungsfähige Rechenzentren angewiesen. Und die fressen richtig Fläche. Über den derzeit einzigen Bauboom im Lande.
Infrastruktur: Das System, das alles zusammenhält.
Infrastrukturen gelten oft als Hintergrundrauschen des Alltags: Sie sind oft unsichtbar, werden als selbstverständlich hingenommen und sind erst im Störfall mit voller Wucht erfahrbar. Gleichzeitig prägen sie Städte und Landschaften über Generationen hinweg.
Dritte Orte als soziale Infrastruktur in Metropolen des 21. Jahrhunderts
Zwischen privatem Raum und klassischem Arbeitsplatz entstehen neue Orte des Alltags. Sie ermöglichen soziale Nähe, flexible Nutzung und erweitern das Spektrum dessen, wo und wie Stadtleben stattfindet.
Mit „Schule statt Leerstand“ erprobt Nürnberg die Umnutzung eines Bürogebäudes zur Berufsschule. Schulbau Open Source dokumentiert den komplexen Planungsprozess und macht das Wissen für Kommunen und Planende frei zugänglich.