
Osma
Mit dem „osma 1“ hat Osma einen Aufzug auf den Markt gebracht, der speziell für die Anforderungen des Wohnungsbaus entwickelt wurde. Bereits die Basisversion erfüllt die Anforderungen an die Barrierefreiheit nach DIN EN 81-70 (Aufzugtyp 2, Kabinentraglast 630 kg). Dementsprechend sind auch das Kabinentableau sowie die Taster leicht erreichbar angeordnet; ein akustisches Signal als Tastenquittierung ist einstellbar.
Der große Durchmesser der Handläufe ermöglicht einen guten Halt auch für Menschen mit eingeschränkter Arm- oder Handfunktion. Unter anderem erleichtert zudem ein verzerrungsfreier Spiegel das Rückwärtsfahren für Fahrgäste mit Rollstuhl. Optional werden auch ein Einfahrgong oder eine Sprachansage angeboten.

Die Entwickler legten Wert auf platzsparende Einbaubedingungen.
Osma
Wohnliches Design im Aufzug
Bei der Konzeption des Wohnbau-Aufzugs legte der Hersteller den Fokus vor allem aber auch auf ein wohnliches Design. Im Gegensatz zu den üblichen Standard-Ausführungen in Edelstahl sorgen beim osma 1 gerundete Formen und natürliche Materialien wie Echtholzhandläufe für eine warme und einladende Atmosphäre. Der Innenraum ist mit sogenannten „oForever Walls“ ausgestattet, die neben einer ansprechenden Optik auch als vandalismussicher gelten und leicht zu reinigen sind.
Eine weitere Besonderheit ist die geringe Geräuschentwicklung des Aufzugs, die auf der nach Angabe des Herstellers einzigartigen Schallschutztechnologie „oSnooze“ basiert. Je nach Bedarf ist das Schalldämpfungssystem in drei Leveln erhältlich: Level 1 verfügt über kunststoffummantelte Seile, eine gefederte Seilaufhängung sowie einen schallgedämpften Antrieb. Level 2 bietet zudem einen doppelt schallgedämpften Antrieb, der einen Großteil des entstehenden Körperschalls schluckt, bevor er in das Gebäude eingeleitet werden kann. Level 3 bietet zusätzlich noch einmal schallgedämpfte Führungsschienen, die die Lautstärke auf ein Minimum reduzieren.
Vollständig recyclebarer Aufzug
Die Entwickler legten darüber hinaus auch Wert auf platzsparende Einbaubedingungen. Zum Beispiel erleichtert die geringe Höhe der Schachtköpfe eine flexiblere Bauplanung und die niedrigen Schachtgruben senken den Aufwand für Erdarbeiten. Der Aufzug eignet sich auch für den Einbau in Holzschächte und ist am Ende des Lebenszyklus vollständig recycelbar.
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