Der Klimapavillon Schwerte ist ein Testfall für das Prinzip des Gebäudetyps E: Der unbeheizte Hauptraum arbeitet ausschließlich mit passiven Klimastrategien, die Fassade besteht aus Kalamitätsholz. Ein Bau, der Suffizienz nicht als Verzicht versteht, sondern als Entwurfsprinzip.
Lässt sich Alltagssubstanz mit Wertschätzung bewerten?
Mikala Holme Samsøe über eine dänische Methode, die 350.000 Gebäude bewertet hat – und warum wir dringend aufhören sollten, Bestand nur nach Machbarkeit zu bewerten
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG): Was Architekturbüros wissen müssen
Am 28. Juni 2025 ist in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft getreten. Es setzt die europäische Richtlinie (EU) 2019/882 (European Accessibility Act) in deutsches Recht um und erweitert die bestehenden Vorgaben zur Barrierefreiheit insbesondere im digitalen Bereich.
Timber Use & Maintain – Kreislaufgerechter Holztafelbau
Holz ist längst mehr als ein klimafreundlicher Baustoff. Holz gewinnt im Bauwesen zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Kontext einer Bauwende, die ökologische Verantwortung und architektonische Qualität zusammendenkt.
„Wer Architektur ernst nimmt, plant nachhaltig. Alles andere ist kurzfristig gedacht.“
Gerade in Zeiten wie diesen, in denen einzelne Akteure die globalen Krisen nutzen, um die Errungenschaften beim nachhaltigen Bauen infrage zu stellen, ist es wichtig, Haltung einzunehmen. Nachhaltigkeit ist kein modisches Zusatzthema, das irgendwann wieder weggeht. Die Umsetzung auf allen Ebenen ist Voraussetzung für eine gebaute Umwelt, die den vorherrschenden Herausforderungen langfristig gewachsen ist.
„Sichtbare Materialien sind zirkuläre Top-Performer“
Kreislaufwirtschaft funktioniert nicht nach einem universellen Muster. Jedes Material folgt eigenen physikalischen, wirtschaftlichen und logistischen Gesetzmäßigkeiten. Weshalb materialspezifische Ansätze der Schlüssel für funktionierende Kreislaufstrategien und Grundlage für neue Geschäftsmodelle sind, erklärt Dr. Linda Hildebrand im Interview.
Urban Mining, das ist der inzwischen international geläufige Begriff für die Gewinnung von Baustoffen und -teilen aus dem Bestand. Bei dessen Abriss oder Umbau wird das Material digital erfasst und in Datenbanken zur Wiederverwendung angeboten – ein Markt mit Zukunft.