Mit dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ verspricht Deutschland die größte Investitionsoffensive seiner Geschichte. Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die Investitionen auf Strukturen treffen, die kaum mithalten können.
Die eigene Qualifikation und Erfahrung bei der Bewerbung für öffentliche Aufträge zu belegen, ist nicht immer leicht – vor allem, wenn man bisher angestellt war. Wann „Fremdreferenzen“ zulässig sind und was dabei zu beachten ist.
Kann Verkehrsinfrastruktur mehr sein als nur Technik? Und welche Rolle spielt Architektur dabei, Mobilität als räumliche, kulturelle und gesellschaftliche Aufgabe neu zu denken?
Der ehemalige Berliner Flughafen Tempelhof bleibt Experimentierfeld für alle
Das Tempelhofer Feld war – wieder einmal – Gegenstand eines Wettbewerbs. Aus 164 Vorschlägen kürte die Jury sechs Konzepte, die der Landschaft mehr Nuancen geben, aber kaum etwas abzwacken. Sie bleibt ein weites Feld inmitten der Stadt, eine Spielwiese für alle, auch für die Planenden.
Visualisierte Urbanität: Einblick in den “Stadt-Umland-Atlas Hamburg”
Der Atlas visualisiert die Entwicklungsdynamiken zwischen Hamburg und dem Umland – und bietet Einblicke in Mobilitätstrukturen, sozialräumliche Muster und die Auswirkungen des Klimawandels.
Die Neubewertung von Infrastrukturen und öffentlichem Raum
Städte und Gemeinden kämpfen mit maroden Schulen, bröckelnden Brücken und leeren Kassen. Das Sondervermögen allein wird den kommunalen Instandhaltungsstau bei der Infrastruktur nicht auflösen können.
Infrastruktur: Das System, das alles zusammenhält.
Infrastrukturen gelten oft als Hintergrundrauschen des Alltags: Sie sind oft unsichtbar, werden als selbstverständlich hingenommen und sind erst im Störfall mit voller Wucht erfahrbar. Gleichzeitig prägen sie Städte und Landschaften über Generationen hinweg.
Blau-grüne Infrastruktur: Eine Farbe für die Zukunft unserer Städte
Blau, grün und grau. Es ist die richtige Farbmischung, die über die Resilienz unserer dichter bebauten und von Hitzeperioden gestressten Städte heute entscheidet.
Eigentlich dachten wir, dass mit der Digitalisierung alles nur handlicher, platzsparender würde. Doch gerade die schnell wachsenden Cloud- und KI-Anwendungen sind auf leistungsfähige Rechenzentren angewiesen. Und die fressen richtig Fläche. Über den derzeit einzigen Bauboom im Lande.
Dritte Orte als soziale Infrastruktur in Metropolen des 21. Jahrhunderts
Zwischen privatem Raum und klassischem Arbeitsplatz entstehen neue Orte des Alltags. Sie ermöglichen soziale Nähe, flexible Nutzung und erweitern das Spektrum dessen, wo und wie Stadtleben stattfindet.
Mit „Schule statt Leerstand“ erprobt Nürnberg die Umnutzung eines Bürogebäudes zur Berufsschule. Schulbau Open Source dokumentiert den komplexen Planungsprozess und macht das Wissen für Kommunen und Planende frei zugänglich.